Wiesenstorchschnabel (Geranium pratense)

Großer Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)

Kornblume ( Centaurea cyanus)

Vogelwicke (Vicia cracca)

Wegwarte (Cichorium intybus)

Wiesenflockenblume (Centaurea jacea)

Moschusmalve (Malva moschata)

Wilde Malve (Malve sylvestris)

Luzerne (Medicago sativa)

Rotklee  (Trifolium pratense)

Schon als Kinder haben wir nach dem vierblättrigem Kleeblatt als Glücksbringer gesucht. Und selten auch gefunden!

Rotklee wird auch als Wiesenklee bezeichnet. Rotklee gehört zu den Hülsenfrüchten und zur Familie der Schmetterlingsblütler. Er enthält Phytoöstrogene, diese sind dem menschlichem Östrogen sehr ähnlich.

Inhaltsstoffe:

enthält viel Protein und Isoflavone (kommen besondern in Schmetterlingsblütlern vor)

Futtereigenschaft:

sehr gute Futterpflanze, allerdings sehr eiweißreich, deswegen mäßig füttern

Kräuterheu:

lässt sich gut trocknen

 

Rote oder purpurrote Taubnessel (Lamium purpureum)

Die rote Taubnessel gehört zu den Lippenblütlern und kommt sehr häufig vor. Im Frühling 2016 fand man riesige "Teppiche" dieser Pflanze. Als Kinder haben wir die süße Flüssigkeit aus der Blüte gesogen. Die Blüten schmecken honigsüß, deswegen sprach man früher auch von "Bienensaug".

Blütezeit:

März bis Oktober

Verwechslungsgefahr:

mit der Brennnessel, jedoch hat sie keine Brennhaare

Daher kommt auch der Name: die Ähnlichkeit der Blätter zur "Brennnessel" = "Nessel" und gleichzeitig: "taub", d. h. sie brennt nicht.

Nicht nur die Blüte, sondern auch die jungen Blätter sind "purpurrot" gefärbt.

Inhaltsstoffe:

Rote Taubnessel enthalten Saponine, ähnlich wie das Gänseblümchen, die Ringelblume oder der Thymian. Saponinen spricht man eine antibakterielle und antifungizide Wirkung nach, zudem entzündungshemmend und harntreibend.